AUFTAKT NACH MAß MACHT FREUDE AUF MEHR

 

 

Der erste Einsatz in der diesjährigen Saison fand für uns neben dem Feld statt. Am aktivsten mussten dabei Jules und Ronny werden, die die Partie zwischen Langenberg und Röhrsdorf leiteten. Mit ein paar Aufregern und strittigen Situationen wurde dieses Spiel dennoch recht souverän seinem langen Ende entgegen geführt und Röhrsdorf sammelte mit 3:2 seinen ersten Sieg der noch jungen Saison.

Danach waren wir endlich, in einer tropisch wirkenden Halle (jedenfalls waren Temperatur und Luftfeuchtigkeit dementsprechend), an der Reihe. Mit dem nötigen Ernst, aber auch genug Leichtigkeit ging es ans Aufwärmen und Einschlagen. Schon da war für den kundigen Beobachter erkennbar, das diese Mannschaft des SVFC mit Konzentration und Elan bei der Sache war.

Um 16.43 Uhr sollte es Ernst für uns werden. Die Mannschaft sammelt sich um mich, also die bekannten Gesichter der letzten Jahre und unser Neuling Silvio, und ich musste zum ersten Mal außerhalb des Trainings als Trainer aktiv werden. Ich versuchte also „meine“ Jungs mit meinen statistischen Auswertungen und Beobachtungen des voran gegangenen Spiels vertraut zu machen und die taktische Ausrichtung festzulegen. Mit mehr oder weniger Aufmerksamkeit wurde meinen Worten gelauscht und die Hoffnung stieg, das ich mein Plädoyer beenden würde und es endlich aufs Feld geht. Unser erster Gegner war das Team aus Langenberg die in der Bezirksklasse Ost aktiv sind. Eine ideale, da auf gleichem Niveau spielende, Standortbestimmung für uns. Auf dem Spielfeld versammelte sich unser möglicher Stammsechser mit Ronny und Micha über außen, Tino und Daniel in der Mitte und unseren beiden Zuspielern Sascha und Jules. Ich versuchte mich in altbekannter Manier als Libero für unsere Mitten. Wie immer begann unser Gegner mit Aufschlag. Und leider war unser Start etwas holbrig, da wir wohl noch nicht zum Start bereit waren und Langenberg konnte 3:0 in Führung gehen. Nun sollte etwas folgen was mein mit Doppelbelastung, als Trainer und Libero, beschäftigter Kopf kaum glauben konnte. Die vorgegebene Marschroute wurde fast immer 1 zu 1 eingehalten, die neue Feldaufteilung wurde Konzentriert umgesetzt, die Stimmung war super und der Einsatzwille hoch. Aus diesem Grund gibt es zum Spielverlauf auch nicht so viel zu sagen. Außer kleinerer Schwächephasen wurde mal kreativ-schnell und danach wieder solider Standard gespielt und dem Gegner eigentlich keine wirkliche Chance gelassen. Das Ergebnis gab uns Recht und das Spiel endete nach insgesamt 62 Minuten mit 3:0 für uns.

Somit war die geforderte Pflicht erfüllt und es ging an die Kür gegen die eine Liga höher spielenden Röhrsdorfer. Wir, der spontan gebildete (Spiel)Trainerstab der noch aus Ronny und Tino bestand, versuchten diese komfortable Situation zu nutzen und fingen an in der Aufstellung über das gesamte Spiel kräftig zu rotieren. Also wechselte Ronny und Daniel ihre Positionen und Silvio kam über Außen für Micha.

Es war ein Satz auf Augenhöhe der aber leider auch von ein paar Unstimmigkeiten geprägt war und so mussten wir leider einem ständigen kleinem Rückstand hinterher laufen. Daran änderten die Auszeiten beim Stand von 12:14 und 17:21 nichts und so mussten wir leider unseren ersten Satz an diesem Tag abgeben. Wenn man ehrlich ist, sollte man aber auch zugeben, dass der Gegner gut eingestellt war und noch ein 3:0 für uns wohl das definitiv falsche Signal gewesen wäre.

Trotz dieses Ergebnisses blieben die Köpfe aber oben und der Kampfgeist war noch mehr geweckt. Dieser wurde nur kurz durch leichte Verwunderung gebremst, als ich die erneute Umstellung auf ein neues Spielsystem und somit auch wieder personelle Änderung bekannt gab. Es ging nun im fünf-eins-System los. Dafür musste Jules auf der Bank Platz nehmen und Daniel rückte auf die Diagonal Position und Micha dafür wieder auf Außen. Bis zum Spielstand von 3:3 konnte unser Gegner noch den in Fahrt kommenden SVFC Express ( und das war er in dieser Situation wirklich) bremsen und dann hieß es nur noch vorwärts. Die Auszeit des TSV bei 19:11 änderte nichts an unserem Schwung  und wir brachten diesen Schwung mit 25:15 anständig ins Ziel.

Dritter Satz und „Never change a running system“... weit gefehlt, denn wenigstens eine Änderung musste sein. Julian durfte wieder aufs Feld und tauschte den Platz auf der Bank mit Sascha. Also neuer Zuspieler und gleiches Spiel. Dachte ich jedenfalls. Der Anfang verlief auch noch ganz passabel und wir erarbeiteten uns einen 4 Punkte Vorsprung auf 10:6. Doch dann folgten mehrere unnötige Fehler in allen Mannschaftsteilen und wir waren gezwungen bei einem Spielstand von 12:11 und 13:17! unsere Auszeiten zu nehmen. Und es scheint so als hätten wir dann auch endlich die richtigen Worte gefunden, der Wille war wieder auf Sieg gestellt und wir bogen diesen Satz noch 25:22 zu unseren Gunsten.

Es folgte also was folgen musste in dieser Partie. Systemumstellung und personelle Änderung und mein persönlicher Albtraum als Spieler, aber dazu später. Das neue System war das alte Startsystem, nur das Ronny jetzt auf die Bank weichen musste, Daniel auf Mitte wechselte und wir wieder beide Zuspieler im Einsatz hatten. Leider war dieses Vorhaben eine Kopie des ersten Satzes und sogar die Auszeiten waren fast identisch. Nur das wir ganz am Ende des Satzes nochmal drohten aufzuwachen. Die Mannschaft kämpfte und erreichte einen Spielstand von 23:24. Der TSV beim Aufschlag und unsere Chance mit einer sicheren Annahme, einem ordentlichen Zuspiel und dem Angriff den Ausgleich zu erreichen. Nur gab es daran ein kleines Problem. Der Aufschlag erfolgt, die Sache scheint eine gute Sache zu werden da der Ball in meine Richtung kommt. Ich rufe für alle verständlich „ICH“ um zu signalisieren das das mein Ball ist und.... Sch... wars und kein Kompott. Der Ball springt von meinem Arm in sechs Meter Höhe hinter mir an die Wand. Satz weg – Gelächter groß – kurze Enttäuschung, ABER null zu spüren von der Mannschaft die ich vor ca. einem Jahr verlassen hatte. Kein Kopf hing runter oder irgendwelches Gemecker. Es hieß nur: „Es geht weiter“. Dann eben fünfter Satz und das Spiel da beenden. Neuer Satz, neues Glück und natürlich eine andere Aufstellung. Zum guten Schluss startet nochmals unsere Anfangsaufstellung in der wir auch unseren 3:0 Sieg holten, nur das Silvio für Ronny auf Außen stand. Wir nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und zeigten nochmal dass wir Volleyball doch beherrschen und erspielten uns den Seitenwechsel mit 8:6. Kurz schien es nochmal knapp zu werden da es bei 8:8 den Ausgleich gab.  Danach wechselte Tino zum Aufschlag. Der TSV war noch in der Lage einige Punkt zu erspielen und wir konnten den Satz und das Spiel für uns entscheiden.

Alles in allem muss man sagen es war ein wirklich gelungener Saisonstart für uns. Zwei Spiele zwei Siege. Was will man mehr. Wir merkten, an was wir noch arbeiten müssen und wo unsere Schwächen liegen, aber auch das der Wille zum Sieg da ist und das Aufgeben oder Kopf hängen lassen keine Option für eine Mannschaft mit dieser Einstellung sind.

Ein großes Lob geht noch an Tino, der kurzfristig hungernde Mannschaftsteile mit Cheeseburgern versorgte. So erlebte ich den ersten Saisonspieltag in meiner alten neuen Mannschaft und ich freue mich auf mehr.

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TABELLE

1. Limbach
2. Oberreichenbach
3. Milkau
4. Mauersberg
5. SVFC Euro's
6. Oeslnitz
7. Lichtenstein
8. Röhrsdorf
9. Linda
   

 

TERMINE SVFC Euro's

21.10.2017 - Heimspiel Linda & Röhrsdorf

11.11.2017 - Heimspiel Limbach & Mauersberg

19.11.2017 - Auswärtsspiel Lichtenstein

25.11.2017 - Auswärtsspiel Oelsnitz

02.12.2017 - Auswärtsspiel Milkau

06.01.2018 - Auswärtsspiel Linda

20.01.2018 - Auswärtsspiel Röhrsdorf

03.02.2018 - Heimspiel Milkau & Oberreichenbach

03.03.2018 - Heimspiel Lichtenstein & Oelsnitz

24.03.2018 - Auswärtsspiel Mauersberg

14.04.2018 - Auswärtsspiel Limbach

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