19.01.2014 - Heimspieltag mit 3 Punkten beendet - Es wäre mehr drin gewesen

SVFC Euros - Oberwiesenthaler SV 1990 I

 

Im Spiel der beiden Absteiger aus der letztjährigen Bezirksligasaison galten wir, speziell zu Hause, als klarer Favorit.

Zu diesem Spiel konnten wir auch wieder auf fast den kompletten Kader zurückgreifen, nur unser Linkshänder Thomas fällt krankheitsbedingt noch länger aus. Nach der Erwärmung ging es in der Formation Jonas, Noll auf Zuspiel, Markert, Littmann auf Außen und Junghans Zobelt auf Mitte in der ersten Satz.

Oberwiesenthal ist ein spielerisch unangenehm zu spielender Gegner. Das wussten wir aus den letzten Spielen. Unsere Vorahnung sollte sich wieder einmal bestätigen. Oberwiesenthal baute ab Mitte des Satzes beim Stand von 14:10, über 17:11 den Vorsprung bis auf 23:18 aus. Dann kann kam Daniel zum Aufschlag und unser Block fasste endlich zu. Annahme, Feldabwehr und vor Allem Zuspiel verbesserten sich. Somit hatte unser Angriff mehr Durchschlagskraft und somit auch Effektivität. Mit 26:24 entschieden wir den Durchgang für uns, nichts für schwache Nerven.

Nachdem nun allen Akteuren klar war, dass es heute kein Spaziergang werden würde starteten wir leicht verändert in Satz 2. Micha ersetzte Daniel im Außenangriff. Der Satz startete mit einer 5:1 Führung für uns, die wir jedoch gleich wieder zum 5:5 abgaben. Zum ins letzte Drittel des Satzes konnte sich keine Mannschaft absetzten. Erst als unser Zuspieler Jules zum Aufschlag kam konnten wir uns entscheiden absetzen. Hier war es wiederum dem Block zu verdanken, der den starken linkshändigen Kapitän Hörnig aus Oberwiesenthal den Zahn zog. Finales Satzergebnis 25:19 aus unserer Sicht.

Im Durchgang drei lief alles für uns. 22:16 und 23:18 waren die Zwischenstände bis wir das Volleyballspielen einstellten. Auch Auszeiten und Wechsel brachten nichts ein. Starken Sprungaufschlägen wussten wir nichts entgegen zusetzten. Oberwiesenthal gewann diesen Durchgang 26:24. Ein Grund hierfür ist nicht ersichtlich, außer dass wir den zahlreicher erschienenen Fans noch einen Satz bieten wollten.

Der letzte Satz ging dann unspektakulär mit einer ständigen Führung 25:19 aus. Somit 3:1 Sieg nach 1 Stunde, 34 Minuten. 3:0 scheint diese Saison, bis auf eine Ausnahme, nicht klappen zu wollen.

 

Nach Pausenwurst und –bier/radler ging es nach einer knackigen Ansprach ins 

Spitzenspiel gegen den SSV Chemnitz.


Die Gegner reiste mit 12, in Worten zwölf, Spielern plus Trainer an. Vermutlich waren wir zu neunt in der Altersaddition nur leicht unterlegen. Das motivierte Chemnitzer Team konnte sich aus dem schwachen ersten Spiel keinen richtigen Reim bilden und so ging es quasi ohne wesentliche Erkenntnis von Null los.

Erwärmung durch unseren dazu gestoßenen Physimittelblock Chris und auf in der ersten Satz. Ronny, Micha, Sascha, Daniel, Chris und Kapitän Tino starteten, gegenüber dem ersten Spiel wie ausgewechselt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so kam es beim 22:22 zum Showdown. Der Satz endete 25:23 für Chemnitz. Hier war heut was drin. Unverändert in Durchgang zwei. Volleyball auf höchsten Bezirksklasseniveau, kein Vorsprung von mehr als drei Punkten und kein Sieger bis zum 31:31. Final bleibt zu sagen: Man muss den Sack auch mal zumachen. Das gelang dann aber dem SSV zum 33:31.

Mit der besten Saisonleistung aus unserer Sicht ging leider auch der dritte Durchgang mit dem Minimalabstand von zwei Punkten an den verdienten Sieger.

Über die Leistung des ersten Schiedsrichters gibt es nichts zu meckern. Der Schreiber war jedoch sichtlich überfordert. So ist neben der Tatsache, dass im ersten Satz unser Ronny zweimal nacheinander zum Aufschlag durfte, auch der Spielbericht im zweiten Satz nicht korrekt ausgefüllt. Schwamm drüber.

Es war ein Spitzenspiel auf Augenhöhe, welches im Ergebnis, aufgrund der Einzelsatzergebnisse, vielleicht zu deutlich ist, aber war pro Satz zwei Punkte mehr erzielt gewinnt am Ende 3:0.

Sportlich muss sich der SSV Chemnitz vermutlich im nächsten Jahr in der Bezirksliga behaupten.

Im korrekten und fairen Umgang mit dem Gegner, speziell mit dem unterlegenen Gegner, gibt es bei dieser jungen Mannschaft noch Potential nach oben.

 

Fazit des Heimspieltages: Drei Punkte aus diesen zwei Partien waren zu erwarten, vier oder mehr wären nicht unverdient gewesen. In dieser Saison ist der Aufstieg noch nicht abgeschrieben. Wir und auch Chemnitz müssen sich in den nächsten Spielen erst einmal beweisen und eine eventuelle Relegation ist absolut im Bereich des Möglichen. Dazu muss die mannschaftlich geschlossene Trainingsleistung verbessert werden. Wir können es, lasst uns das nächste Mal die Früchte unserer Arbeit ernten.

 

Für die Spielgemeinschaft SVFC Euros spielten: Daniel Littmann, Tino Zobelt, Chris Franke, Julian Noll, Ronny Markert, Sascha Jonas, Michael Sedlak, Andreas Junghans. Die Betreuer waren Simone de Bernardo als Co-Trainer zu Marco Gerbach.

 

Text: Marco Gerbach

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03.03.2018 - Heimspiel Lichtenstein & Oelsnitz

24.03.2018 - Auswärtsspiel Mauersberg

14.04.2018 - Auswärtsspiel Limbach

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